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Tag 08: Die Attraktionen von Karamay

26. Juni 2011

Die Diashow

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Unser stests von Polizeifahrzeugen mit Blaulicht begleiteter Konvoi setzt sich am Morgen vorerst in Richtung Neun-Drachen-Becken in Bewegung. Hier fliesst das Wasser durch, das aus 250 km Entfernung zur Versorgung der Stadt herbei geführt wird.

Wasser muss herbei geführt werden Erdöl ist offenbar in grossen Mengen vorhanden. Dies stellen wir am Schwarzölberg fest, wo es in den zahlreichen kleinen «Ölteichen» munter vor sich her blubbert. Und rund herum sind unzählige Pumpen aus zu machen, welche das kostbare Gut zu Tage fördern.

Interessante Einblicke in die erst gut 50-jährige Geschichte Kalamays gibt es im lokalen Museum leider ist da alles nur auf Chinesisch angeschrieben.

Am Nachmittag ist die 60 km entfernte Ghost City das erste Ziel. Es handelt sich wiederum um eine Yadan-Landschaft («merkwürdige» Landschaft), wie wir sie ähnlich schon in Dunhuang gesehen haben. Hier sind die erodierten Felsblöcke wesentlich grösser. Während der Fahrt in einem strassentauglichen Züglein werden wir mit einem himmlischen Pferd, einer Sphinx und andern fantasievoll benamsten Felsen bekannt gemacht. Zum Schluss schlendern wir durch das angegliederte Museum der wilden Tiere von Karamay.

Von der künstlich aufgemöbelten Felsenlandschaft geht’s an ein uigurisches Volkfest. Vorerst vergnügen sich die Besucher an einem 15-km-Pferderennen, dann folgt eine Fischversteigerung. Und wir Europäer werden etliche Male gebeten, mit Einheimischen vor Handy- und digitalen Kameras zu posieren.

Ein Reporterteam eines Fernsehsenders will erst von Reto Schläpfer (der Globetrotter-Mitarbeiter ist in Urumqi zu uns gestossen), dann von mir wissen, was wir von Karamay als touristisches Ziel halten. Sie bitten uns nach den Interviews, auf eine der uigurischen Jurten (das für die Region typische Zelt) zu zu gehen und uns interessiert um zu sehen. Wir werden wohl von einem Millionenpublikum gesehen werden…

Nach dem Nachtessen geht’s zurück ins Hotel allerdings nicht auf direktestem Weg. In Kalamay führt man uns zuerst dem beleuchteten Fluss entlang. Dies lässt den Entschluss reifen, dort noch ein Bierchen zu genehmigen. Zuerst erfreuen wir uns aber an einem musikalisch begleiteten Wasserspiel.

Bier gibt’s an der Uferpromenade keins, auch nicht auf dem Schiff, das noch um halb zwölf (ohne uns) zu einer Rundfahrt ablegt. Ein Taxi bringt uns dann zu einem Barbeque, das Hongjie Cheng inzwischen ausfindig gemacht hat. In dieser Trottoir-Beiz lassen wir uns dann das Wusu schmecken.

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