Tag 13: Fastfood in Peking

1. Juli 2011

Die Diashow:

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3½ Stunden dauert der Flug von Urumqi nach Peking und dies ist ein Inlandflug… In der 13-Millionen-Stadt, in welcher gemäss unserem Guide Lu insgesamt 18 Millionen Menschen leben, kommen wir mit Verspätung an. Für ein Mittagessen reicht die Zeit nicht, wir fahren vom Flughafen direkt zum berühmten Tiananmen-Platz. Aussteigen lässt man uns direkt vor KFC und Mc Donald’s. Rasch werden Hamburgers und Pommes eingekauft und mampfend geht die Führung los.

Auf den Platz kommen wir nach einer Sicherheitskontrolle in der Unterführung. Offenbar sind die Kontrollen wegen des heutigen 90. Geburtstag der chinesischen KP verstärkt worden. Auf dem Platz am Himmelsfriedenstor (so heisst er nämlich gemäss Baedecker, «Platz des himmlischen Friedens» sei eine falsche Bezeichnung) tummeln sich zwar viele Leute, überfüllt ist er aber nicht.

Wir fotografieren (bei vom Smog grauem Himmel) Volkspalast, Gedenkstele und die unübersehbare Ankündigung des runden KP-Geburtstages. Dann ist der Kaiserpalast, die so genannte Verbotene Stadt, an der Reihe. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1420 hat er 24 Kaisern, ihren grossen Familien sowie ihren Konkubinen als Wohn- und Regierungssitz gedient.

Gut zwei Stunden später fahren wir zum Himmelstempel, welcher von den Kaisern gerade mal zwei Mal pro Jahr besucht wurde, um mit Opfergaben das Beste für das jeweils bevorstehende Sommer- oder Winterhalbjahr zu erbitten. Im grossen Park, der den Tempel umgibt, spielen Rentner auf den Mauern des gedeckten Zugangs Karten. Es bleiben uns nur wenige Minuten, um das berühmte Holzbauwerk zu besichtigen für die weiteren Sehenswürdigkeiten des Parks reicht die Zeit nicht.

Das Nachtessen lasse ich aus, bewache mit Nunzia den Bus, auf dessen vordersten Sitzen noch immer alles Gepäck lagert. Auf die geplante Kung-Fu-Show verzichten wir und suchen stattdessen direkt das 5-Stern-Hotel Beijing auf, eines der renommiertesten Häuser Pekings.

Die Reiseprofis verfassen den TI-Blog,Christian und ich wählen die Bilder aus, er telefoniert, ich nehme die Schlussredaktion vor und übermittle in der Hotellobby das Ganze nach Zürich. Den TI-Blog, dies nebenbei, können wir hier nicht lesen die Adresse ist offensichtlich gesperrt.

Christian will schlafen gehen, doch ich überrede ihn zu einem Spaziergang durch den berühmten Nachtmarkt, der nur ein paar Schritte entfernt ist. Es wird ein kurzer Besuch, denn ab zehn beginnen die Händler ihre Stände zusammen zu packen, und schon bald ist hier Lichterlöschen.

Ein Schlummerbecher in einer einfachen Freiluftbeiz beendet diesen wiederum intensiven Tag.

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Die einzelnen Bilder (klicken zur Grossansicht):

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