Tag 04 [2]: Ein längeres Dinner

22. Juni 2011
Die Diaschau:

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Die Ankunft in Dunhuang versetzt mich in Ferienstimmung. Nach der Landung haben die meisten Passagiere keine Eile, um in den Terminal zu gelangen. Foto- und Filmkameras werden gezückt und Souveniraufnahmen mit der Maschine der China Eastern im Hintergrund gemacht. Besondere Vorsicht ist dabei keine notwendig, weit und breit ist kein anderes Flugzeug in Sicht…

Natürlich werden wir abgeholt und in bestem Deutsch begrüsst. Unser Bus fährt im Schatten des Terminals vor – die Temperatur soll 31° C betragen -, die Koffer werden hinter dem Fahrer und auf der ersten Sitzreihe verstaut, wir steigen ein und ich nehme mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Bus mehr Komfort bietet als jener in Xian.

Die Einfahrt zum Silk Road Dunhuang Hotel wird zum Ooh-Erlebnis: Das ist ein Palast, der uns hier erwartet! In der äusserst grosszügigen, dank zahlreichen Holzelementen und  gut gelöstem Lichteinfall angenehm leicht wirkenden Hotelhalle gibt es den obligaten Waschlappen und ein Glas Tee. Als nächster Termin wird 18 Uhr genannt – das offizielle Dinner, offeriert von der Tourismusbehörde der Provinz Gansu. Wir Travelblogger treffen uns eine halbe Stunde früher zu einer Arbeitssitzung.

Das Dinner dann, das ist vom Feinsten. Ich weiss nicht, wieviele Platten aufgetragen werden. Jedenfalls schmeckt alles, angefangen bei den lokalen Datteln über Geflügel- und Rindfleisch und Nudelsuppe bis zum repräsentativen Fisch, ausgezeichnet – ein Kompliment dem Chef!

Fein schmeckt auch der lokale Korn- und Weizenschnaps, mit welchem der Gastgeber uns zur Eröffnung des Festmahls zuprostet. Schon bald wendet er sich zu mir und prostet mir mit einem fröhlichen „Gambey“ (oder so ähnlich) zu – das zweite Glas ist hinter die Binde gekippt. Und weil in dieser Runde mit jedem der vier chinesischen Repräsentanten mindestens zweimal angestossen wird, fliesst eine ganze Menge des edlen Branntweins durch die Kehle. Eine Episode ist noch erwähnenswert: Nunzia will mit einem Glas Wein in der Hand einen Toast auf den Gastgeber anbringen – doch der schickt sie an ihren Platz zurück um gefälligst das kleine Schnapsglas zu holen…

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