Tag 09: Lange Fahrt ins Altai-Gebirge

27. Juni 2011

Die Diaschau:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Busfahrt von Karamay in den Kanas Geological Park wird lang… Ausser einem Zwischenstopp bei einer für Touristen akzeptablen WC-Anlage und dem daneben liegenden Souvenirmarkt sind bis auf die letzten Kilometer einzig zwei Tatsachen erwähnenswert: Erstens, dass wir über zwei echte Pässe fahren, und zweitens, dass in dem von Kasachen bewohnten Gebiet immer häufiger Jurten auftauchen – die traditionellen Zelte dieses Nomadenvolks.

Das Resort Jiadengyu im Altai-Gebirge, in dem wir übernachten, ist eine Feriensiedlung für einige tausend Leute, eingebettet in eine etwa 1500 m ü.M. liegende Berglandschaft, wie sie auch bei uns zu finden ist. Sie liegt im Kanas Geological Park, der gegen ein Entgelt von 500 Yuan (64 CHF) besucht werden kann. Auf den letzten Kilometern davor werden am Fluss Kanas drei Halte eingelegt: an der Drachenbucht, an der Mondbucht und an der Himmlischen Bucht. In der Tat hübsche Landschaftsbilder.

Nach dem Nachtessen – chinesisches Selbstbedienungsbuffet – spazieren wir in Richtung eines etwa einen Kilometer entfernten grossen Jurtendorfs. Auf der grossen Weide werden Ritte auf sattellosen Pferden angeboten, daneben grasen Rinder und Schafe. Im Jurtendorf, das ein Rechteck aus jeweils zwei Reihen dieser grossen Zelte bildet, duftet es nach gut gewürztem, an einfachen Grills zubereitetem Fleisch.

Wir haben das Glück, einen Blick in eine Jurte zu werfen, in der einige Mitglieder unserer Reisegruppe das Nachtessen eingenommen haben. Die Wände sind mit Teppichen verziert, im hintern Teil gibt es eine Art Podium, das ebenfalls mit Teppichen belegt ist, mit einem Tisch. Man zieht die Schuhe aus und setzt sich so bequem als möglich darum herum.

Kasachen gelten als fröhliches und vor allem singfreudiges Volk. Beides erleben wir schon bald. Eine Einheimische gibt ein Lied zum Besten, eine der Reiseleiterinnen will zu Musik tanzen – und schon ist ein kleines Fest im Gang. Plötzlich stehen zwei kleine Prinzen im Eingang und betrachten die Szenerie (und vor allem die fremd aussehenden Gäste) mit Skepsis. Nach einer Aufmunterung durch die Mama lassen auch sie ein Liedchen erklingen.

Weil im Hotel keine Internetverbindung erstellt werden kann (es gibt im Zimmer zwar einen Anschluss und Netze, wir schaffen es aber nicht, hinein zu kommen), wird der Blogbeitrag auf den nächsten Tag verschoben…

Zur nächsten Seite

Die Bilder einzeln (klicken zur Grossansicht):

Zur nächsten Seite

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s