Tag 10: Chinesisches Loch Ness und Regenbogen-Strand

28. Juni 2011

Die Diaschau:

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Vom Viewing Fish Pavilion aus, der Spitze des 2030 m hohen Mount Halakaite, hat man den besten Überblick über den sich 600 m weiter unten in einem ehemaligen Gletschertal ausbreitenden Kanassee – die Midibusse der Parkorganisation bringen die Gäste bis auf 1000 Stufen an diesen Aussichtspunkt heran. Die Anziehungskraft des Sees rührt nicht nur von seiner Lage inmitten der bewaldeten Berge her, sondern mindestens ebenso sehr vom Seeungeheur, welches hier heimisch sein soll. Je nach Quelle handelt es sich um einen 15 oder 30 Meter langen Hucho taimen (Grosser Rotfisch). Bei gutem Wetter sieht man auch den höchsten Berg des Altaigebirges, den 4374 m hohen Freundschaftsgipfel an der chinesisch-russischen Grenze.

Die Wolken kommen, die Wolken gehen, der See zeigt und versteckt sich. Bei Nieselregen nehmen wir die Rückfahrt in Angriff. Auf der schmalen Strasse können keine normal breiten Cars verkehren, so dass alle Besucher die speziellen Shuttlebusse benützen müssen – geschäftstüchtig sind diese Chinesen allemal! Ein weiteres Geschäft machen sie mit der Schifffahrt – und bei Wetter, wie es heute herrscht, auch mit Regenschirmen.

Riesige Dimensionen hat das Kanas Tourist’s Center, indem wir das Mittagessen einnehmen. Hier können wohl 1000 oder mehr Leute gleichzeitig verpflegt werden.

Burqin heisst das Tagesziel, da sind wir gestern schon durchgefahren. Das heisst, wir fahren 140 km oder mehr als drei Stunden den selben Weg zurück. Nach 2 1/2 Stunden ein Halt bei derselben WC-Anlage wie gestern, auf dem Markt sind die Verkäufer kurz vor 17 Uhr am Zusammenräumen.

Eine Stunde (und etliche weidende Dromedare) später wird an der Rainbow Beach angehalten, 40 Minuten Aufenthalt. Eine phantastische Szenerie! Verwaschene Gesteine, darunter wohl phosphathaltige, bilden in verschiedensten Farben skurrile Formen. Zusammen mit dem recht breiten Fluss sind hier wohl alle Regenbogen-Farben vertreten. Sehenswert sind auch die versteinerten Bäume, wer Freude an Kunstwerken hat, kann sich entlang der Fussgängerstege an Skulpturen sowie Darstellungen von Pferden und Wild erfreuen. Mit 50 Yuan ist der Eintritt hier vergleichsweise gering.

Im Burquin Tourist Hotel gelingt es uns nach verschiedenen Fehlversuchen, eine Internetverbindung her zu stellen. Das Bloggerherz freut sich, lässt die Kollegen auf den Nachtmarkt ziehen und greift emsig in die Tasten. Schlaf ist heute nicht so wichtig – morgen sind sieben Stunden Busfahrt angesagt…

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